§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist die Versammlung aller stimmberechtigten Mitglieder und damit oberstes Vereinsorgan. Sie wird als ordentliche Mitgliederversammlung mindestens einmal im ersten Vierteljahr des Geschäftsjahres vom Vorstand einberufen. Der Termin und die Tagesordnung müssen mindestens zwei Wochen vorher durch Aushang und Mitteilung in der Presse (Braunschweiger Zeitung, Wolfenbütteler Ausgabe) bekannt gegeben werden.

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

(3) Die Tagesordnung muss mindestens enthalten:

  1. Jahresbericht des Vorsitzenden
  2. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahlen, soweit diese erforderlich sind
  5. Anträge
  6. Bestätigung der Mitglieder des erweiterten Vorstandes

(4) Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind schriftlich einzureichen und zu begründen. Sie müssen 7 Tage vor der Versammlung dem Vorstand zugegangen sein. Anträge, die nicht innerhalb dieser Frist eingegangen sind, dürfen nur zugelassen werden, wenn mindestens zwei Drittel der Anwesenden dafür stimmen. Auch diese Anträge sind schriftlich einzureichen.

(5) Sämtliche Beschlüsse, mit Ausnahme der auf Satzungsänderung und Auflösung des Vereins gerichtet, werden durch einfache Mehrheit gefasst (der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder). Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(6) Die Entlastung der Organe beantragt ein von der Versammlung bestimmtes Mitglied.

(7) In dringenden Fällen kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss dies auf Verlangen von mindestens einem Drittel der Mitglieder tun oder wenn zwei Drittel der Mitglieder des erweiterten Vorstandes (Gesamtvorstand) diese fordern.

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