Bericht

Erleichterung nach 9:7-Auswärtssieg der 2. Herren

Thomas Föniger (12.02.2020)

Puh, das war eng! Mit 9:7 hat die 2. Tischtennis Herrenmannschaft des TSV Schöppenstedt die Hürde beim ESV Wolfenbüttel II gerade so übersprungen. Die Eulenspiegelstädter besserten ihr Punktekonto auf 17:11 auf, der ESV Wolfenbüttel muss sich mit 5:19 Zählern zufrieden geben. “Wir hatten im Hinspiel zwar 9:1 gewonnen, aber wir wussten, dass es sehr knapp werden kann”, war Teamchef Hans-Heinrich Günther bereits im Vorfeld vorsichtig gewesen. Und diese Vorahnung sollte sich dann auch bestätigen.

Dabei war der Beginn durchaus vielversprechend. Dirk Finkelmann/Oliver Bieder siegten genau wie auch Jens Marschall/Hans-Jürgen Bieder. Lediglich Hartmut Weyhe/Hans-Heinrich Günther mussten sich gegen das Topdoppel der Gastgeber geschlagen geben. In der ersten Hälfte der Einzelspiele waren dann aber nur Dirk Finkelmann und Jens Marschall erfolgreich. Die Gastgeber hatten aus einem 1:2 ein 5:4 gemacht. “Da gaben wir Punkte liegen gelassen”, so die einhellige Meinung der Gäste.

Als auch noch “Mr. Zuverlässig” Dirk Finkelmann im fünften Satz 9:11 unterlag, schienen die Felle tatsächlich davon zu schwimmen. Zum Glück trafen dann die brachialen Schläge von Hartmut Weyhe ins Ziel. Doch Oliver Bieder konnte diese Vorgabe nicht aufnehmen und die Wolfenbütteler stellten beim 7:5 wieder den 2-Punkte-Vorsprung her. Wie sich herausstellen sollte, waren es die letzten Erfolgsmomente der Gastgeber. Hans-Heinrich Günther voran erkämpfte den Anschluss, Jens Marschall anschließend den Ausgleich. Als dann Hans-Jürgen Bieder mit seinen hart erkämpften Sieg sogar den achten Punkte schaffte, blieb für das Abschlussdoppel Weyhe/Günther tatsächlich doch noch die Möglichkeit ihre Scharrte aus dem Eingangsdoppel wett zu machen.

Und genau dies taten sie auch. Und wie! Mit einem tollen 3:1-Erfolg sicherten sie ihrem Team am Ende einen knappen Sieg. Am Ende brandete Applaus auf und die Erleichterung war den Schöppenstedter anzumerken. “Am Ende haben wir uns doch noch durchgesetzt; das Team hat gut gekämpft”, lobte Teamleiter Günther.

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