Bericht

Tischtennisspieler bei ihrem HOMEWORK (Teil 17)

Thomas Föniger (08.04.2020)

Die Tischtennisspieler des TSV Schöppenstedt beschäftigen sich in der Coronakrise mit allerlei Dingen. Wir haben an dieser Stelle schon von vielen Spielerinnen und Spielern berichtet. Auch heute zeigen wir wieder Einiges an HOMEWORK.

Die Brüder Shahid und Zhahid Abdul haben auch in diesen Tagen viel zu tun. Im Büro ihrer eigenen Firma steppt quasi der Bär. Aber wer arbeitet, muss auch Pausen machen. In der Mittagszeit haben die beiden Stimmungsmacher ihren Grill entdeckt: “Da gibt es schnell mal die verschiedensten Leckereien. Bei dem Wetter ist unsere Terrasse natürlich Gold wert.” Aber Arbeit hin oder her. Auch Shahid und Zhadid, die beide erfolgreich in der 1.Mannschaft des TSV spielen, sehnen das Ende der trainingsfreien Zeit herbei. “In der neuen Saison wollen wir in der Bezirksliga ein konkurrenzfähiges Team aufbieten. Wir freuen uns schon auf viele tolle Spiele”, verkündeten sie und bissen beherzt in ihr Steak. Frei nach dem Motto: Wer arbeitet hat eben auch verdiente Pausen.

Ann-Christin und Serkan Serbest können es nicht lassen. Wenn schon kein Training in der Halle, dann eben Spielen im Wohnzimmer. “Die Spielfläche ist zwar viel kleiner, aber es macht trotzdem totalen Spaß,” berichten die beiden lizensierten TSV-Jugendtrainer. Übrigens - der 1. Satz ging an Serkan, der 2.Satz an Ann-Christin. Der 3.Satz war bei Redaktionsschluss leider noch nicht beendet…Vielleicht können wir das Ergebnis nachreichen.

Ein hier nicht genannte Spielerin sandte das Foto eines leeren Toilettenpapierregals ein. Sie machte das Foto dieser Tage in einem der hiesigen Einkaufsläden. “Anscheinend wird immer noch viel Klopapier benötigt. Dabei wird überall gesagt, dass Hamstern unnötig ist. Vielleicht haben mache den Apell noch nicht gehört. Also - bitte Solidarität auch beim Einkauf.” Wir freuen uns auf die ruhigen Osterfeiertage - hoffentlich mit Klopapier.

In den letzten Tagen gab es in Schöppenstedt jede Menge bunter Steine zu entdecken. Die Idee zu den kleinen Farbpunkten hatten Andrea Föniger und Ann-Christin Serbest. Kurzerhand besorgten sie geschliffene Kieselsteine, säuberten diese und legten mit ihren Farbstiften los. “Jeder Stein ist handbemalt und ein Unikat”, versichern die beiden Künstlerinnen. Und die nächste Charge liegt zum Lackieren bereits wieder bereit. Also aufgepasst: In Schöppenstedt gibt es in Kürze wieder bunte Steine zu erspähen. Es sind kleine Farbtupfer in grauer Coronazeit.

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